Volksbegehren Artenvielfalt – wichtiger Schritt bei der Umsetzung

Becker: „5000 Hektar nutzungsfreier Naturwald ein echter Gewinn für Bayern!“

Mit großer Freude hat Agnes Becker, stellv. ÖDP-Landesvorsitzende und Beauftragte des Volksbegehrens "Artenvielfalt - Rettet die Bienen!" die Mitteilung des bayerischen Landwirtschaftsministeriums aufgenommen, dass nun 5000 Hektar Staatswald aus der Nutzung genommen werden und sich ohne Eingriffe des Menschen entwickeln dürfen. Unter diesen neuen Schutz fallen Wälder im Steigerwald, in der Weltenburger Enge, der Irtenberger Wald bei Würzburg sowie weite Teile der Isarauen zwischen Freising und Moosburg. "Damit wurde ein ganz wichtiges Versprechen der Staatsregierung nach dem erfolgreichen Volksbegehren umgesetzt. Ohne die vielen Menschen, die letztes Jahr für mehr Artenschutz in Bayern in den Rathäusern unterschrieben haben, wäre dieser Schritt nicht gekommen", ist Becker überzeugt.

Bei den Verhandlungen am Runden Tisch über zusätzliche Artenschutzmaßnahmen über die Vorgaben des Volksbegehrens hinaus, wurde das Thema Wald in einer eigenen Fachgruppe intensiv behandelt. Den Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe ist das Ministerium nun gefolgt. Noch im Ohr hat Becker die Aussagen von langjährigen Naturschützern, die von "zähen Verhandlungen" mit den Ministerien um "jeden Quadratmeter" nutzungsfreien Wald berichteten und selbst bei naturschutzfachlich höchst wertvollen Flächen immer wieder gescheitert waren. "Ein großer Schritt für den Naturschutz in Bayern, bei dem aber noch ein wichtiger Teil fehlt. Am Runden Tisch zugesagte nutzungsfreie Flächen im Spessart fehlen noch. Das muss das Landwirtschaftsministerium noch nachlegen", so Becker.


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