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Leserbrief von Holger Geißel vom 16.06.2020

Visionen und Funklöcher

5G wird nicht sofort ländliche Gemeinden mit Breitband-Internet versorgen. Es wird die digitale Kluft nicht überbrücken.

5G wird nicht sofort für eine Verbesserung des Mobilfunks sorgen oder Ersthelfer bei einem Notfall unterstützen.

So heißt es auf der Website "TelecomPowerGrab.org".

 

Was also ist dann der wahre Grund für 5G?

 

Dass eine gewaltige "Small Cell"-Mobilfunkinfrastruktur aufgebaut wird, soll es Telekommunikationsfirmen ermöglichen, ihre

Signale in Häuser und Wohnungen strahlen zu können, ohne dafür extra ein Kabel legen zu müssen. So einfach ist das.

 

Martin Pall, Professor für Biochemie an der Washington State University und einer der lautstärksten Mahner vor den Gefahren von Elektromagnetischen Feldern (EMF)

meint:"Dutzende Millionen 5G-Antennen aufzustellen, ohne eine einzige biologische Sicherheitsüberprüfung durchzuführen, muss so ziemlich die dümmste Idee sein, die

irgendjemand im Verlauf der Menschheitsgeschichte gehabt hat".

 

Von solchen Warnungen lässt sich unsere Bundesregierung allerdings nicht beeindrucken.

Sie will bei den zukünftigen Kommunikationstechnologien 5G und perspektivisch 6G in der Weltspitze als Technologieanbieter eine führende Rolle einnehmen und unterstützt

den technologischen Wandel frühzeitig.

 

Zum Glück sind jetzt endlich einige Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aufgewacht und haben eine kleine Anfrage an den Deutschen Bundestag gerichtet.

Titel:"Auswirkungen von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf die menschliche Gesundheit und Umwelt".

 

Wie wollen unsere hochbezahlten Politiker nun die Bevölkerung vor EMF schützen?

Betrachten wir es satirisch: "Vielleicht mit einer Atemschutzmaske und einer EMF-WARN-APP?"


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