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Leserbrief von Holger Geißel vom 22.02.2021

"Wirklich klasse", aber auch "ernüchternd" am 20./21.02.2021

Wenn so getan wird, als sei man politisch frei, die Verlängerung des Lockdowns immer weiter zu beschließen, so überschätzen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten ihre Legitimation.

Im Infektionsschutzgesetz ist die Inzidenz von 50 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner) festgeschrieben. Die dauerhafte Fortführung des Status quo wird jedenfalls bei weiter sinkenden Inzidenzen verfassungswidrig, so Prof. Dr. Josef Franz Lindner, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medizinrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Augsburg.

Der Einzelhandel leidet und kämpft wie Gaststätten, Soloselbstständige, Künstler ect. um's " nackte Überleben."

Mir kann niemand plausibel erklären, warum z. B.  der Kauf von Blumen und Büchern im Supermarkt erlaubt ist, im Blumengeschäft und in der Buchhandlung aber nicht. An den Hygienemaßnahmen kann es jedenfalls nicht liegen, da können Gaststätten, Cafes und Fachgeschäfte sicherlich mit jedem Supermarkt locker mithalten.

Die Politiker/-innen sollten endlich mit den Betroffenen sprechen und mit ihnen zusammen nach machbaren Lösungen suchen. Nur alles zusperren, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden ist keine zukunftsfähige Politik! Wenn nur noch Supermärkte und multinationale Konzerne diesen "ewigen Lockdown" überleben, wird das Erwachen furchtbar sein. Fußgängerzonen und Innenstädte ohne unsere Fachgeschäfte, ein trostloser Anblick. Das gilt es zu verhindern, deshalb klagen Einzelhändler jetzt auch folgerichtig gegen Corona-Schließungen.


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