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Leserbrief von Holger Geißel vom 24.11.2020

Vom Donaumoos an die Atlantikküste

Nur intakte Niedermoore tragen wesentlich zum Klimaschutz bei. Deshalb muss jede Anstrengung unternommen werden, das größte Niedermoor Süddeutschlands, unser Donaumoos, zu retten. Da sind auch die Bürgermeister der Gemeinden am Rande des Niedermoores in der Pflicht. In der Bayerischen Klimaschutzoffensive heißt es: "Ziele sind der Erhalt und die Renaturierung der Moore in Bayern". Nehmen wir den Umweltminister Thorsten Glauber beim Wort! Wird dieses angekündigte Versprechen umgesetzt, dann hat vielleicht auch der große Brachvogel, der zu den bedrohtesten Tierarten in Bayern gehört und als Vorzeigeart im Donaumoos gilt, noch eine Chance. Im Moment ist der Bruterfolg eher gering.

 

Als Bürger von Rohrenfels wünsche ich mir, dass sich auch die Gemeinde Rohrenfels intensiv für den Schutz des Moores und damit für den Klimaschutz einsetzt. Ein vom Landrat einberufener runder Tisch mit den betroffenen Gemeinden wäre ein erster Schritt, das Ziel anzugehen. Eine Kernaussage könnte sein, die Landwirtschaft moorverträglicher zu gestalten und womöglich, die Entwässerung zu reduzieren. Die Gemeindeverwaltung sollte überprüfen, welche Maßgaben sich aus dem Donaumoos-Entwicklungskonzept 2000 - 2030 für die Gemeinde Rohrenfels ergeben. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Gemeinde Rohrenfels wäre, sich intensiv mit den Landwirten der Gemeinde zu beraten und zu besprechen, welche angemessene Förderung die Landwirte benötigen, um auf eine klimafreundliche, extensive Landnutzung umstellen zu können.


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