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Leserbrief von Holger Geißel vom 29. Juli 2020

Der Datenschutz verwundert die Versammlung

Die Landesanstalt für Landwirtschaft hat also vorerst wegen datenschutzrechtlicher Bedenken den Bericht über eine Masterarbeit zur Moorsackung von Robert Schliebe verhindert.

Warum darf die Öffentlichkeit nicht erfahren, welche Ergebnisse aus rund 4000 Grundwassermessstellen aus den 1970er Jahren, vom Steuerzahler finanziert, in dieser Arbeit aufgeführt werden?

Gibt es etwas zu vertuschen?

1991 wurde der interkommunale Donaumooszweckverband (DMZV) gegründet, der im Jahr 1999 sein Entwicklungskonzept 2000-2030 vorlegte.

Seit 20 Jahren wird versucht, die Kerninhalte umzusetzen, mit wenig Erfolg. Außer einigen Wasserrückhalteräumen mit extensiver Beweidung und beispielhafter Biotopentwicklungen sowie des modellhaften und europaweit anerkannten Wisentprojekts am Haus im Moos konnte weder beim Wiesenbrüterschutz noch für den Erhalt des Torfkörpers etwas erreicht werden.

Deshalb fordert die ÖDP eine neue, breite öffentliche Debatte, welchen Rang Klimaschutz durch Moorschutz und Maßnahmen zur Wiederherstellung der hoch bedrohten Niedermoor-Biodiversität konkret im Donaumoos einnehmen soll.

Für mich stellt sich die Frage: Warum ist im gemeinsamen Vorhaben des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums, in 10 Jahren 20.000 ha Niedermoor zu renaturieren, das Donaumoos bisher überhaupt nicht erwähnt?


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