Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Leserbrief von Holger Geißel vom 30. Juli 2020

Geplanter Funkmast sorgt für Ärger

Nach Aussage von Bürgermeister Günter Gamisch kommt es also zu keinem Vertragsabschluss mit der Betreiberfirma, wenn es eine Klausel geben sollte, die 5G grundsätzlich ausschließt. Dieser Erpressung darf sich die Gemeinde Ehekirchen auf keinem Fall beugen. Es geht schließlich um das Wohl der Bürger von Walda und nicht nur um die Geschäftsinteressen der Betreiberfirma.

 

In einer Analyse für die EU-Kommission zu 5G wird festgestellt, dass niemand gesichert wisse, wie sich die 5G-Installation auf die menschlichen Zellen, auf alle Lebewesen und die Natur auswirken werde.

 

Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Dr. Inge Paulini, erklärte zu den Risiken des 5G-Ausbaus:" Die Personengruppen, die wir besonders im Fokus haben, die besonders schützenswert sind - sind Kinder, Säuglinge, Kranke, alte Menschen. Der Ausbau der 5G-Netze sollte auf jeden Fall so erfolgen, dass sensible Orte, Orte, wo diese Menschen sich aufhalten - Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, - dass die erst einmal ausgenommen werden".

 

Mit diesem Statement zu sensiblen Personen und Orten hat Dr. inge Paulini den Städten und Gemeinderäten interessante und wichtige Hinweise zur kommunalen Planung gegeben. Denn, nicht nur die Gebiete um "Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser" müssten demnach bei der Aufstellung von 5G-Sendern ausgenommen werden, sondern auch alle Wohngebiete, in denen sich Kinder, Säuglinge, Kranke und alte Menschen" aufhalten und, nicht zu vergessen, auch ganz "normale" und stark elektrosensible Menschen. Die von Dr. Paulini geäußerte "Sorge", es sei offen, "was geschieht, wenn etwa unterschiedliche Betreiber am gleichen Ort Sendeleistungen aufbauen", ist mehr als vage formuliert und es drängt sich geradezu eine Vorsorge-Verpflichtung auf, denn das Strahlungsniveau wird sich durch 5G vervielfachen.

 

Lt. Gamisch ist zu befürchten, dass die Grundstücksvergabe an private Eigentümer abgewickelt wird. Der Eigentümer eines privaten Grunstücks haftet für Strahlenschäden. Es gibt kaum eine Versicherung, die dieses Risiko abdeckt. Diese Situation hatten wir bisher nur bei Kernkraftwerken!

 

Wann will Bürgermeister Gamisch mit seinen Gemeinderäten endlich den Bürgern von Walda sein Vorsorgekonzept vorlegen???


Die ÖDP Neuburg-Schrobenhausen verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen