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Leserbrief von Holger Geißel vom 09.10.2020

Kranker Baum wird gefällt u. Baum fällt Stück für Stück

Jetzt wurde also der stadtbildprägende Ahornbaum am Hofgarten gefällt. Baumkontrolleure und Mitarbeiter der Stadtgärtnerei haben ein Sicherheitsrisiko des seit Jahren erkrankten Baumes festgestellt. Laut Manfred Pelzer trägt eine Pilzerkrankung und der Klimawandel die Schuld am schlechten Zustand des Baumes.

 

In der gesamten Berichterstattung fehlt allerdings die Tatsache des Baumsterbens durch Mobilfunkbestrahlung, obwohl Frau Dr. med. C. Waldmann-Selsam bereits am 10.07.2014 mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Dr. B. Gmehling auf schwere Baumschäden in Neuburg an der Donau hingewiesen hat. Die am 10. und 11. Juni 2014 durchgeführten Messungen in Neuburg zeigten im Strahlungsfeld der Mobilfunksendeanlagen zahlreiche schwere Baumschäden auf, u. a. wurde der jetzt gefällte Ahorn an der Luitpoldstraße mit einer einseitigen Gelbfärbung dokumentiert. 

 

Er war zwei Jahrzehnte HF-Immissionen ausgesetzt. Diese langjährige Dauerbestrahlung hält selbst der stärkste Baum nicht aus! Ein bestrahlter Baum büßt immer mehr an Vitalität ein und kann sich dann gegen Pilzbefall nicht mehr wehren. Im Funkschatten von Gebäuden oder anderen Bäumen blieben bzw. bleiben die Bäume gesund.

 

Dass Mobilfunkfrequenzen zum Baumsterben beitragen, ist längst durch seriöse Studien bestätigt. Wir brauchen endlich weitere von der Industrie unabhängige Untersuchungen und sinnvolle Grenzwerte für Bäume, die schützen und nicht zerstören.

 

Wann werden CSU, Freie Wähler, SPD und Bündnisgrüne im Neuburger Stadtrat endlich tätig, um die Gesundheit von Menschen und der Natur (Bäume, Pflanzen, Tiere, Insekten und Mikroben) zu schützen ?


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