Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Leserbrief von Holger Geißel vom 19.09.2020

3000 Jahre im Moor gelegen

10000 Jahre waren nötig, das größte Moor Süddeutschlands, das Donaumoos,  entstehen zu lassen. Deshalb muss jetzt alles unternommen werden, unser Donaumoos zu erhalten.

 

Der Zeitungsartikel von Martina Keßler wird das rasant absackende Moor nicht retten. Wann kümmert sich die Gemeinde-, Kreis- und Bezirksrätin im Donaumooszweckverband darum, dass dem Moos endlich geholfen wird?

Schon vor 20 Jahren hat der Donaumooszweckverband ein Konzept zur Umkehr des Moorabbaues entwickelt, zumindest auf 20% der Moosfläche. Geschehen ist allerdings nahezu nichts. Die unsägliche Entwässerung setzt jährlich im Donaumoos 400.000 Tonnen Klimagase frei. Ist das der Klimaschutzbeitrag von Martina Keßler und ihrer CSU?

 

Wann wird das Entwicklungskonzept Donaumoos 2000-2030 endlich umgesetzt und weiter entwickelt? Der Moospegel in Ludwigsmoos sollte allen ein warnendes Beispiel sein.

 

Deshalb fordet die ÖDP: "Es müssen schnellstens die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit der Klimaschutz im Donaumoos Realität werden kann und die Landwirte für die Veränderung der Bewirtschaftung ihrer Flächen einkommens-ausgleichende Förderungen generationenübergreifend erhalten."

 

Die Bayerische Staatsregierung hat mit ihrer Klimaschutzoffensive die Vorgaben für ein entsprechendes Handeln geliefert. Jetzt müssen Taten folgen. Die Zeit drängt.


Die ÖDP Neuburg-Schrobenhausen verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen