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Leserbrief von Holger Geißel vom 2. August 2020

Thema Mobilfunkmast

Wie sieht das Vorsorgekonzept von Bürgermeister Fridolin Gößl für Oberhausen aus? Ist die Gemeinde in's Dialogverfahren eingetreten? Hat Gößl ein Mitspracherecht, wenn auf gemeinde-eigenem Grund noch mehr Anbieter Sendeanlagen in dem Bereich Oberhausen West errichten wollen? Ist vorgesehen, das Mitspracherecht der Gemeinde sich schriftlich von den Betreibern bestätigen zu lassen und was ist dann dieses Mitspracherecht wert, wenn es hart auf hart kommt?

 

Im Sinne der Vorsorge sollten Bürger und Kommunen mitreden, um die Immissionsminimierung als zusätzliches Kriterium in die Standortwahl einzubeziehen. Das Hinzuziehen eines unabhängigen Gutachters ermöglicht, bestehende Spielräume bei der Standortwahl zu erkennen und zu nutzen. Dadurch wird gleiche Augenhöhe hergestellt und die Verhandlungsposition der Gemeinde gestärkt.

Auf keinen Fall sollte sich die Gemeinde auf einen geförderten Gutachter einlassen. Denn die Gemeinde muss wissen, dass Messungen und Immissionsprognosen im Rahmen der FEE-Förderung zu 57 Prozent von den Mobilfunkbetreibern finanziert werden. Damit sind neutrale, unabhängige Bewertungen zu Versorgung und Reichweite duch einen EMF-Sachverständigen ausgeschlossen.

 

Wie sieht das Vorsorgekonzept der Stadt Neuburg und  z.B. der Gemeinden Burgheim, Karlskron und Rennertshofen aus?

Warum schweigen selbst die "Grünen", wenn es um die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze geht?

Was soll ich davon halten, wenn die "Grünen" das Volksbegehren "Rettet die Bienen" unterstützen und die Insekten dann mit 5G töten?


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