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Leserbrief von Holger Geißel vom 09.03.2021

Thema "Ein echter Gewinn für den Naturschutz", (Leserbrief T. Gensberger) DK, Montag, 8. März 2021

Seit 1981 handelt es sich also laut Einbeziehungssatzung sowie Flächennutzungsplan der Gemeinde Bergheim um Bauland. Warum wurde dann seit 40 Jahren das ausgewiesene Bauland nicht verbaut? In der gleichen Zeit wurden bis heute in Attenfeld, Unterstall und Bergheim neue Baugebiete ausgewiesen, immer mit dem Hinweis, Baugebiete für die jungen, einheimischen Familien bereit zu stellen.

 

Bereits 1998 waren die Hecke und die gefällten Stieleichen im Arten- und Biotopschutzprogramm Bayern als gesetzlich geschützter Landschaftsbestandteil eingetragen. Es kann nicht meine Aufgabe als Bürger sein, solche Fakten zu hinterfragen. Vielmehr erwarte ich, wenn Bäume in einem amtlich kartierten Biotop umgeschnitten werden, dass der verantwortliche Bürgermeister sich im Vorfeld mit der dafür zuständigen Unteren Naturschutzbehörde auseinandersetzt. Ein Gespräch ist übrigens dann sinnvoll, wenn es vor der Fällung stattfindet. Das nur als kleiner Hinweis.

 

Mit unserem gewonnenen Volksbegehren "Rettet die Bienen! Stoppt das Artensterben!" nehmen wir den Kampf gegen den dramatischen Schwund von Arten und Lebensräumen in Bayern auf. Die weiteren Erfolge der ÖDP in Bayern können sich durchaus sehen lassen. So wurde der konsequente Nichtraucherschutz eingeführt, das Büchergeld gekippt und Bildung für alle gestärkt. Gen-Maisfelder konnten verhindert und 5 Standorte für weitere Atomkraftwerke gestrichen werden. Das nur so am Rande.

 

Ein echter Gewinn für den Naturschutz in unserem Landkreis ist meiner Meinung nach die konsequente Einsetzung eines Landschaftspflegeverbandes, wie er auch von den Naturschutzverbänden immer wieder gefordert wird. Da kann sich der Bergheimer Bürgermeister gerne weiter positiv einbringen ergänzend zu den Maßnahmen zum Thema Naturschutz, wie im Leserbrief vom 08.03.21 aufgeführt.