Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Leserbrief von Holger Geißel vom 12.12.21

Thema "Verfallen die Donaumoos-Millionen?", NR, Mittwoch, 8. Dezember, Seite 30.

Michael Hafner, Geschäftsführer des Donaumoos-Zweckverbandes meint:"Wir müssen uns jetzt alle anstrengen und überlegen, wie wir das Geld sinnvoll einsetzen." Es ist wirklich nicht nachvollziehbar, was es hier noch zu überlegen gibt! Der "Dornröschenschlaf" muss sofort beendet werden, jetzt ist handeln angesagt.

 

Seit 2012/13 gibt es eine wertvolle Studie, wie bei Langenmosen ein größeres Moorerhaltungsgebiet umgesetzt werden kann. Weiter existiert seit 2016 für den südwestlichen Teil im Donaumoos bei Pöttmes-Schorn-Schainbach eine Machbarkeitsstudie, wie dort die Millionen aus dem Staatshaushalt für Klimaschutz durch Moorschutz eingesetzt werden könnten. Hier ist sogar von einer konkreten Aufforderung der bayerischen Staatsregierung die Rede. Das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt hat unlängst eine Studie vorgestellt, wie all diese Projekte mit neu erhobenen digitalen Gelände- und Gewässerdaten präzisiert und für die Planung ausdifferenziert werden könnten.

 

Welche politischen Vorgaben braucht der Donaumooszweckverband eigentllich noch, um das größte Niedermoor Süddeutschlands zu retten?

 

Die Gelder wären auch außerhalb des Donaumooses für Renaturierungen von Niedermooren gut angelegt, wenn der Donaumooszweckverband nicht in der Lage ist, diese projektbezogen endlich abzurufen und seinen Aufgaben gerecht zu werden.

Zurück