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Leserbrief von Holger Geißel vom 14.12.2021

Thema "Ende einer langen Suche"

Mit dem unabhängigen Gutachter Hans Ulrich, der detailliert die verschiedenen Standorte auch auf ihre Strahlenbelastung für die Menschen untersuchte, hat die Gemeinde Rohrenfels wohl eine Vorreiterrolle im Landkreis, vermutlich auch in der Region übernommen. Das ist lobenswert. 

Aber auch wenn die Strahlenbelastung weit unter dem utopischen Grenzwert liegt, kann von einer Unbedenkllichkeit für die Gesundheit der Bevölkerung keineswegs ausgegangen werden. In einem Interview mit Dr. Ulrich Warnke zu neuen Studienergebnissen über den schädigenden Wirkmechanismus von Mobilfunkstrahlung meint dieser: "Wenn die Politik so weitermacht, kann es passieren, dass immer noch Beweise eingefordert werden, obwohl die Menschheit bereits mehrheitlich chronisch krank ist". Alles, was nichtthermische Effekte im Einfluss elektromagnetischer Felder zeigt, wird rigoros und dogmatisch ausgeschlossen. Immer wieder fällt die Bemerkung "es ist nicht bewiesen".

 

Ob zunehmende Krebsraten in der Nähe von Funkmasten oder absterbende Bäume, welche der Strahlungsbelastung nichts mehr entgegenzusetzen haben, die Mobilfunkindustrie leugnet alles ab. Sobald der Funkmast in Rohrenfels  auf Sendung geht, sind ständige Messungen über die Strahlenbelastung für Mensch, Tier und Pflanze unbedingt erforderlich.

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