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Pressemitteilung

Neue, entscheidende Impulse gesucht!

Bei einer Ortsbegehung in der Schorner Röste (einem Moorgebiet bei Karlshuld) am 15. August war der ÖDP-Kreisverband stark vertreten. Das Donaumoos wird auch im Kreistag durch Anfragen der ÖDP eine wichtige Rolle spielen. Der Kreisvorsitzende Holger Geißel sieht bisher viel zu wenig Fortschritt bei der Renaturierung.

Eine Sanduhr steht auf einem trockenen, steinigen Untergrund

Wer Moore weiter entwässert hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden.

Bereits am 15.06.2020 stellte der Abgeordnete Florian von Brunn SPD eine schriftliche Anfrage an den Bayerischen Landtag mit dem Text "Moorböden der Schorner Röste schrumpfen weiter - wie ernst wird das Sanierungsprogramm im Donaumoos vorangetrieben?" Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus den Antworten?

Generell muss aber gesagt werden, die Donaumoos-Tragödie wird so weitergehen, wie bisher, also bis zum letzten Zentimeter, wenn nicht neue, entscheidende Impulse kommen. Leider werden Impulse aus der Wissenschaft im Donaumoos nicht mehr erwähnt. Es sieht aus, als gäbe es gewisse Vereinbarungen, über Moorschutz nicht mehr zu sprechen, dafür mehr über Wisente und über einzelne Wehre, die auf der Obermaxfelder Flur oder im Langenweiher eingesetzt und als riesige Fortschitte in der DM-Entwicklung gefeiert werden.

Bis 2031, so Söder Anfang Mai 2021, werde der Freistaat 2.000 Hektar zerstörtes Donaumoos wiederherstellen, rein rechnerisch 200 Hektar pro Jahr. Die Halbzeitbilanz ist vernichtend. Das kann auch Söders "Propaganda-Apparat" nicht vertuschen. Die heutige Lage 2026 passt hervorragend zur öffentlichen Aussage des DM-Teams, man werde auf keinen Fall innerhalb der bekannten 10 Jahre zu den verkündeten Ergebnissen kommen, und vor allem arbeite man ja unter der Voraussetzung der Freiwilligkeit. Das waren die Einlassungen bei der Öffentlichkeitsveranstaltung des DM-Teams kürzlich in Langenmosen.

Warum ein anerkannter Naturschutzverband für jede "Propaganda-Show" des Minsiterpräsidenten zu haben ist, bleibt zumindest befremdlich. Da hilft auch die ganze liebenswerte Arbeit für die letzten Brachvogel-Gelege im Donaumoos nichts, die vom Freistaat bezahlt wird.

Hier gehts zur Anfrage aus dem Jahr 2020 und zur Antwort auf die Anfrage

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