Pressemitteilung
Wir müssen der Realität endlich ins Auge blicken.
Klartext zum Thema Donaumoos fordert der ÖDP-Kreisvorsitzenden Holger Geißel von den Landratskandidaten.
Das Thema Donaumoos muss oben auf die Prioritätenliste der Kommunalpolitiker!
Die Landratskandidatinnen und Landratskandidaten sollten endlich Klartext sprechen. Es wird Zeit für die Kommunalpolitik ein Bekenntnis abzulegen, dass durch intensive Landwirtschaft im Niedermoor diese sich ihr eigenes "Grab gräbt". Die Moorsackung beträgt jährlich 1 - 3 cm, der Torfkörper schwindet, großflächige Überflutungen werden immer häufiger. Das könnte eventuell auch zur Vermehrung von Stechmücken führen. Schon in naher Zunkuft wird nur noch extensive Beweidung, Tourismus oder der Anbau von Paludikulturen möglich sein. Einkommen, wie durch den extrem klimaschädlichen, entwässerungsbasierten Kartoffel- oder Karottenanbau lassen sich dabei nicht erzielen. Aber wir müssen der Realität endlich ins Auge blicken. Die Einleitung eines Strukturwandels mit der Einführung eines prozessorientierten Projektmanagements ist unerlässlich. Werden die aktuelle Fachschaft des Donaumoos-Zweckverbandes oder Mitglieder des Kreistages den Mut aufbringen, diesen dringend erforderlichen Strukturwandel anzusprechen? Ich habe da so meine Zweifel. Wer aber nicht mehr leugbare Tatsachen anspricht, könnte zum "Leuchtturm" im Donaumoos werden.
